...begonnen hat die ganze Sache damit, dass sich Ende der neunziger ein paar Typen dachten es wäre doch nicht schlecht, könnten sich Dresdens Metaller mal zusammenr(s)aufen und versuchen dem Heavy-Metal in Dresden etwas Leben einzuhauchen. Gesagt, getan ging ein Rundschreiben an befreundete und bekannte Metaller und man setzte sich erstmals im größeren Kreis zusammen und überlegte wie man das besagte Langeweile-Problem in Dresden lösen könne. Man traf sich von nun an regelmäßig, organisierte die erste Party und kurz darauf gingen wir an die Vorbereitungen zu unserer ersten Veranstaltung. Diese fand dann am 24. Juli 1999 im Güntzclub statt.Foto2neu

Damals waren Harmony Dies und Spawn aus Berlin, Thornesbreed aus Zwickau und Aprosopy aus Dresden mit von der Partie. Und dieser Abend war ein voller Erfolg. Vier geile Bands und eine Menge Bier waren der Grund dafür. Leider schloss der Güntzclub wenig später seine Pforten und wir mußten uns nach einer neuen Location umsehen. Zeitgleich trafenwir alle Vorbereitungen für unsere Gründungsversammlung, welche dann am 29. August 1999 stattfand. Einen neuen Veranstaltungsort fanden wir kurz darauf auch... na ja, jedenfalls landeten wir in der Nachtkantine und in der ersten Zeit lief es auch gar nicht so schlecht. Leider war das Umfeld und die vom Vermieter festgelegten Bierpreise nicht positiv für die Gästezahlen. Am 09. Juni 2000 veranstalteten wir unser letztes Konzert in der Nachtkantine und verließen auch unsere alten Clubräume auf der Lohrmannstraße in Richtung Dresden Niedersedlitz, wo wir zusammen mit den Jungs der Saxonia-Biker Quartier bezogen...

Dezember 2001 - die Umbauarbeiten sind größtenteils abgeschlossen, zumindest ist der große Saal der Saxonia-Biker fertig und wir können endlich wieder Konzerte veranstalten. Sadistic Blood Massacre, Thornesbreed und Fleshless versuchten bei unserer ersten Veranstaltung zwar alles gleich wieder in Schutt und Asche zu legen, was glücklicherweise nicht gelang. Auf die Ohren gab es allerdings trotzdem ordnungsgemäß...Und seitdem läuft es. Mal bergab, mal bergauf. Die, mittlerweile rund 30 köpfige, Mannschaft sorgt seit nunmehr 17 Jahren ehrenamtlich für metallische Kultur in Dresden. Bands und Publikum aus der ganzen Welt ( Jupp, richtig gelesen ) wissen das zu schätzen. Und wenn kein Konzert stattfindet treiben wir uns bei befreundeten Clubs, auf schicken Festivals und Konzerten in ganz Deutschland herum.